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<pre>Dabei hat sich das Blatt für die Hanseaten zuletzt wieder ein kleinwenig zum Besseren gewendet. Nachdem fünf Niederlagen in Serie den Trainerstuhl von Viktor Skripnik bereits gehörig ins Wanken brachten, fand Werder Bremen am abgelaufenen Spieltag mit einem 3:1-Auswärtserfolg bei Mainz endlich einen Ausweg aus der Misere.  <p> Nicht umsonst lachen die Fohlen nach 14 Spieltagen von Tabellenplatz zwei auf die Konkurrenz herab.  <p>  Das wäre dann im Heimspiel gegen den FC Augsburg. Und die Stuttgarter werden es besser machen müssen, wollen sie den Anschluss ans rettende Ufer nicht verlierenâ€¦ <p> Schließlich haben die Schwarz-Gelben bereits mit dem jüngsten 3:0-Heimsieg über den HSV bewiesen, dass der in der Vorwoche erlittene „Liverpool-Schock“ ihre Ligaleistungen nicht maßgeblich beeinflusst. <p>  Im Niedersachsen-Duell treffen der VfL Wolfsburg und Hannover 96 aufeinander. Gerade einmal eine Auto-Stunde sind die beiden Städte voneinander entfernt.  </pre>


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<pre>Angesichts der jahrlangen Leistungsschwankungen war aber sicherlich auch ein solch negativer Ausschlag von vornherein im Masterplan von Martin Schmidt eingepreist — dem spielerischen Aufwärtstrend der letzten Wochen muss dieser Rückschlag deshalb keinen generellen Abbruch tun.  <p> Noch dazu lief die Vorbereitung alles andere als optimal. In den beiden Testspielen gegen Köln und Hannover im Rahmen des Wintercups in Bielefeld blieb Hertha BSC nicht nur ohne Treffer, sondern sogar ohne Torschuss!  <p>  Die 1:4-Pleite in München war bereits die neunte Niederlage im 1Spiel mit dem 44-Jährigen auf der Trainerbank. <p> Eine Niederlage gegen Bremen sowie drei Siege der Verfolger und plötzlich würde sich Hoffenheim zu Weihnachten nur auf Rang 6 wiederfinden. Eine Bescherung, die man sich gerne ersparen möchte. <p>  Davon gehen die Wettanbieter ohnehin aus. Wir sehen das etwas anders und schicken den VfL, angesichts der starken Heimbilanz (sechs Siege, ein Remis), den im Stahlbad Champions League gesammelten Erfahrungen und der kompakteren Defensive, als Favorit in die Partie.  </pre> 


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<pre> Gegen den VfB kam die Breisgauer die offensive Verweigerungshaltung aber beliebe nicht zum ersten Mal teuer zu stehen. Da in den letzten acht Partien lediglich ein Dreier zu Buche schlug, wurde das Punktekonto in den jüngsten sechs Runden nur um dürftige fünf Pünktchen aufgestockt.  <p> Die schon im Vorjahr hoffnungslos enttäuschenden Wölfe richten sich zudem wohl auf Dauer im tabellarischen Niemandsland ein — immerhin ist es kein gutes Zeichen, dass etliche Ratten längst auf der Suche nach anderen Schiffen sind.  <p>  „Wir dürfen uns nichts vormachen. Es hilft nichts zu sagen, dass wir gut mitgehalten haben und Chancen hatten, wenn wir immer als Verlierer vom Platz gehen.“ <p>  Trotz allem stehe der Verein weiterhin hinter dem Trainer, der „in Ruhe weiterarbeiten“ könne. Geht es nach den Wettanbietern, dann dürfte eine Entlassung jedoch nur mehr eine Frage der Zeit sein — Heiko Herrlich zählt zum engeren Favoritenkreis der Entlassungskandidaten. <p>  Kampflos will man die Saison dennoch nicht ausklingen lassen, nachdem der Klassenerhalt schon so gut wie sicher ist — im Gegenteil: Nun kann der VfB sorgenfrei aufspielen. Zudem stehen nun zwei Heimspiele in Folge auf dem Bundesliga-Spielplan: Am Samstag gegen Hannover, dann kommt Bremen.  </pre>


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<pre> Jegliches Krisengerede, dass nach der Auftaktpleite in Dortmund (1:2) sowie dem verschenkten Heimsieg gegen Hoffenheim (4:4 nach 4:1-Führung) hätte aufkommen können, wurde dadurch sofort im Keim erstickt.  <p> Das rächte sich. Während dem FCA in der Schlussphase die Kraftreserven ausgingen, nutzten die niedersächsischen Gäste die sich auftuenden Chancen eiskalt aus. Die Folge: Innerhalb von zwölf Minuten drehte der Aufsteiger die Partie.   <p> Es war ein Lebenszeichen des HSV — völlig überraschend zeigte der Trainerwechsel Wirkung und die Spieler wirkten voller Tatendrang. Lange gaben die Rothosen am vorigen Spieltag gegen Hertha den Ton an und gingen sogar in Führung, doch mussten sie sich am Ende dennoch mit 1:2 geschlagen geben. <p>  Hätte es die Schwaben mit Blick auf die abflauenden Formkurven der beiden Endgegner zweifelsohne schlimmer treffen können, scheint vorab aber dennoch selbst verhaltener Optimismus deplatziert zu sein — immerhin macht dem Deutschen Meister von 2007 aktuell der schlechteste Lauf im Tabellenkeller zu schaffen.  <p> „Tor: Bayern“ zu 1,50 wirkt wie der sichere Hafen unter den Tipps. Falls der Rekordmeister von Beginn an sein Pressing aufzieht, könnte der erste Treffer bereits in den Anfangsminuten für klare Verhältnisse sorgen.  </pre>


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<pre> Folglich sollte sich nun endlich doch ein armer Tropf gefunden haben, der die allmählich rekordverdächtige Serie der Gastgeber enden lässt; gegen die auswärts besonders hinfälligen Freiburger kommen wohl noch nicht einmal die Wolfsburger an einem Dreier vorbei.  <p> Darüber hinaus hat Baumann im Winter aber auch kräftig ausgemistet. Durch die Wechsel von Fallou Diagne (FC Metz), Lukas Fröde (Würzburger Kickers) und Lennart Thy (Leihgeschäft mit St. Pauli) ist der aufgeblähte Bremer Kader bereits von 29 auf 26 Spieler geschrumpft.  <p>  Mit dem VfB Stuttgart und Werder Bremen treffen am 3Spieltag zwei Mannschaften aufeinander, für des im restlichen Saisonverlauf nur noch um die Platzierung in der Tabelle geht. <p>  Trotz der Chaos-Tage auf Schalke werden die Knappen als recht deutliche Favoriten in dieses Kräftemessen geschickt.  <p> Die Favre-Elf wird am Samstag alles versuchen, um nach dem Remis gegen Berlin wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren und damit Platz eins vor den Bayern abzusichern.  </pre>


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